Studentenwohnungen: Ateliers fuer Kunststudenten finden
Posted on 02. Sep, 2011 by Redakteur in Allgemein
In der Kunstgeschichte hat das Atelier in doppelter Hinsicht eine große Bedeutung. Zum einen braucht eigentlich jeder Künstler ein Atelier, um dort bei hellem Licht, ohne unwillkommene Störung und natürlich standesgemäß arbeiten zu können. Zum anderen aber ist das Atelier als Arbeitsplatz der Künstler auch eine Thematik, die zum Beispiel auf Gemälden dargestellt wird. Viele mehr und weniger bekannte Werke gibt es hier im Museum, auf Kalendern mit Fotos und in Ausstellungen – reichend von den älteren Techniken in Öl bis hin zu der Fotokunst, die mit modernster Technik ausgeführt wurde. Das Atelier ist zugleich aber auch das Maß aller Dinge, wenn es um die Ausrüstung geht. Diese drei Bereiche sind vom Kunststudium bis hin zum Leben als Mäzen und Kunstliebhaber wichtig.
Das Atelier für den Kunststudenten
Ein Student, der sich der Kunst für sein ganzes restliches Leben verschrieben hat, ist stets auch selbst kreativ und erlernt die Kunstgeschichte nur in den seltensten nur als theoretisches Fachgebiet. Wer allerdings künstlerisch tätig sein möchte, braucht auch einen entsprechenden Arbeitsplatz, der zum Beispiel in der eigenen Wohnung, im Studentenzimmer im Wohnheim oder im WG Zimmer nicht wirklich geschaffen werden kann, wenn die Voraussetzungen nicht stimmen. Bedingungen für das Arbeiten sind, wie schon erwähnt, Ruhe und Licht, aber auch ausreichend Platz. Eine entsprechende Immobiliensuche nach einer Studentenwohnung bei www.privatimmobilien.de ist natürlich im Studentenleben immer von finanzieller Not geprägt. Nicht selten teilen sich daher mehrere Studenten ein Atelier. Ein tolles Loft, in dem eine entsprechende Möglichkeit durch helles Licht geschaffen werden kann, bietet sich selbstverständlich auch an – als gemeinsamer Wohn- und Arbeitsplatz für mehrere Studierende. Leider gibt es solche Voraussetzungen nicht in jeder Universitätsstadt und wenn, dann nicht in ausreichender Zahl. Die Räume für ein Atelier zu teilen, spart Miete und Nebenkosten, schränkt natürlich aber auch die Schaffensfreiheit ein, denn nicht immer kann gleichzeitig gemalt und fotografiert werden.
Das Atelier als Kunstgegenstand
Das Atelier als Mittelpunkt eines Gemäldes, als Ort des Geschehens, wurde in der Kunstgeschichte schon vom Maler Carl Spitzweg benutzt. In seinem Gemälde „Der Porträtmaler“, das im Jahr 1854 in Schweinfurt entstanden ist, ist eine riesig anmutende Staffelei der Mittelpunkt des Bildes. Weiterhin fällt auf, dass im Bild das Fenster eine relativ gewichtige Rolle einnimmt. Die Szene ist jedem Maler bekannt: Das Modell, in diesem Fall ein wohl adliger und gut betuchter Herr, sitzt auf einer Podest und wird vom Porträtmaler auf das Bild beziehungsweise auf die Leinwand gebracht. Der Maler selbst tritt eben einen Schritt zurück und betrachtet skeptisch und prüfend sein Werk. Wie auch bei seinem Bild „Der arme Poet“ (und anderen) beschreibt Spitzweg, zu dem es auf www.art-perfect.de/carl_spitzweg.htm eine Biografie gibt, eine sehr realitätsnahe Szene, die zur damaligen Zeit alltäglich war. Das Atelier auf dem Bild vom Porträtmaler ist nicht wirklich aufgeräumt, zeigt eine spärliche Einrichtung und kann sich nur als Arbeitsplatz dienlich machen.
Das Atelier als Arbeitsplatz
Ateliers können sehr unterschiedlich aussehen, was schon alleine aus der Kunst, die darin ausgeübt wird, resultiert. Wie auch auf http://de.wikipedia.org/wiki/Atelier hervorgeht, wird in einem Atelier nicht nur gemalt. Auch Bildhauer besitzen solche Räume, ebenso, wie Modedesigner, Fotografen und alle, die sich etwa auch in der Filmkunst kreativ betätigen. Entsprechend liegen beim einen Künstler Pinsel, Farbtuben und Skizzen herum, während beim anderen eine Kameraausrüstung, moderne Speicherkarten und Geräte zur Beleuchtung das Bild bestimmen. Gleichfalls können aber auch Schere, Nähzeug, eine Nähmaschine und eine Puppe, an der halbfertig ein Kleid oder ein Anzug festgesteckt sind, das Bild bestimmen. Hier fehlt in der Regel der Platz, an dem ein Modell oder ein Stilleben aufgebaut sind, um als Inhalt des Bildes oder Fotos zu dienen. Die Gemeinschaft mehrerer Künstler in einem Atelier ist daher schwierig in die Tat umzusetzen, es sei denn, jeder hat einen eigenen Arbeitsbereich.
